Lexikon · Wasser
Osmoseanlage
Filtergerät aus Vorfilter, Aktivkohle und Umkehrosmose-Membran, das Leitungswasser in salzarmes Gießwasser verwandelt und dabei Spülwasser in den Abfluss schickt.
Auch: Umkehrosmoseanlage · Umkehrosmose · Osmosefilter · Osmosemembran · Membranfilter · Osmose-Anlage · RO-Anlage · Umkehr-Osmoseanlage
Ohne Druck aus der Leitung arbeitet die Membran nicht: Ein gängiges Dreistufen-Gerät mit Sedimentfilter, Kohleblock und Membran verlangt mindestens rund 2,8 bar (40 psi), besser etwa 4,1 bar (60 psi), und hält dann bis zu 95 % der Salze zurück. Die Leistung steht in Litern je Stunde oder je Tag auf der Verpackung; ein solches Gerät schafft zum Beispiel 20 l/h, über den Tag also 500 l. Am Waschbeckenhahn angeschlossen füllt so ein Gerät über Nacht die Tonne für die Chili- und Tomatentöpfe auf dem Balkon, und ein Nachmittag reicht, um den 100-Liter-Nährstofftank der Salat-Hydrokultur zu füllen. Das Spülwasser läuft dabei in den Abfluss, das gehört bei jeder Umkehrosmose dazu.




