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Lexikon · Pflanzenschutz & Pflege

Schlupfwespe

Winzige, nicht stechende Wespe, die als Nützling ihr Ei in eine Blattlaus oder in die Larve der Weißen Fliege legt und deren Nachwuchs den Schädling von innen auffrisst.

Auch: Schlupfwespen · Schlupfwespen-Mischung · Schlupfwespen-Mischungen · Blattlausmumie · Blattlausmumien

Bei Blattläusen ist sie der Nützling für die Dauer. Die etwa 2 mm großen Tiere spüren auch einzelne, versteckte Läuse auf, und die Tageslänge ist ihnen gleich. Aktiv sind sie ab 15 °C, am besten arbeiten sie bei 20 bis 25 °C; das passt im Wachstum wie in der Blüte. Jede Art nimmt nur bestimmte Blattläuse an, deshalb stecken mehrere Arten als Mischung in einer Packung. Ausgesetzt werden 2 Tiere je m², sobald die ersten Läuse auftreten, und nach 2 bis 3 Wochen noch einmal; die kleinste Packung reicht für ein Zelt mehrfach. Am Liefertag ausbringen ist die Regel. Vorher entfernst du Ameisen und hängst die Gelbtafeln ab, weil geflügelte Nützlinge daran kleben bleiben. Nach 10 bis 14 Tagen sitzen an der Paprika zwischen den grünen Läusen einzelne goldbraune, kugelig aufgeblähte. Das sind Blattlausmumien, aus ihnen schlüpft die nächste Wespe. Bei der Weißen Fliege arbeitet eine eigene Art, etwa 1 mm groß und mit eigenen Werten für Temperatur und Menge. Mehr steht im Artikel Nützlinge einsetzen.