Lexikon · Wasser
Zellmembran
Dünne, selektiv durchlässige Hülle, die den Zellinhalt von seiner Umgebung abgrenzt und den Stoffaustausch reguliert.
Auch: Plasmamembran
Sie besteht aus einer Lipidstruktur mit eingelagerten Proteinen und ist von der festen pflanzlichen Zellwand zu unterscheiden. Über Kanäle und Transporter werden viele Vorgänge des Wasser- und Nährstoffhaushalts organisiert; die Membran ist deshalb eine aktive Grenze und kein einfaches Sieb. Bei einer Salzbelastung im Wurzelraum wirken sich die äußeren Bedingungen auf diesen geregelten Austausch aus. Für die Praxis einer Tomatenkultur bleibt die Prüfung von Lösung, Feuchtigkeit und Wurzeln entscheidend; sichtbare Blattschäden erlauben ohne weitere Untersuchung keine eindeutige Aussage darüber, welche Membranfunktion gestört ist.




