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Lexikon · Pflanzenschutz & Pflege

Räuberische Gallmücke

Etwa 2 mm kleine Mücke, deren leuchtend orangerote Larven als Nützling Blattläuse jeder Art aussaugen.

Auch: Räuberischen Gallmücke · Räuberische Gallmücken · Räuberischen Gallmücken · Aphidoletes aphidimyza · Aphidoletes

Stark ist sie in dichten Blattlausherden, aber sie stellt Bedingungen. Lange Tage braucht sie zuerst: Bei 12 Stunden Licht fällt sie aus, und von September bis März ist sie in der Diapause. Dazu kommen 65 bis 75 % Luftfeuchte und am besten 20 bis 24 °C. Im Wachstum passt sie bei 55 bis 70 % Luftfeuchte am oberen Rand, an kurzen Tagen nicht. Chili und Paprika stehen meist 16 Stunden im Licht, dort arbeitet sie. Das Substrat hältst du feucht und deckst es nicht mit Folie oder Vlies ab, weil sich die Larven im Boden verpuppen. Vorbeugend setzt du 0,5 bis 2 Tiere je m² aus und wiederholst im Abstand von 2 bis 3 Wochen; den Inhalt der Packung verteilst du auf 5 bis 10 Häufchen. Nach etwa zwei Wochen liegen zwischen den Läusen an der Chili 2 bis 3 mm lange, orangefarbene Larven. Wo viele Raubmilben oder die Raubwanze sitzen, können sie die Eier der Gallmücke fressen. Für die Lagerung gilt der Hinweis auf der Packung. Was dein Klima zulässt, klärt der Artikel Nützlinge einsetzen.