Lexikon · Einstieg
Low-Input-Landwirtschaft
Low-Input-Landwirtschaft verfolgt das Ziel, den Einsatz zugekaufter oder externer Betriebsmittel zu begrenzen und vorhandene Ressourcen gezielt zu nutzen.
Auch: Low-Input-Landwirtschaft
Der Ansatz bedeutet damit nicht, dass Pflanzen ohne Versorgung auskommen oder jeder Einsatz eines Hilfsmittels grundsätzlich vermieden werden muss. Was als geringer Aufwand gilt, hängt vom System, den Ausgangsbedingungen und der betrachteten Ressource ab.
Für ein Tomaten- oder Paprikabeet ist eine konkrete Beschreibung deshalb hilfreicher als ein bloßes Etikett. Zu unterscheiden sind beispielsweise zugeführte Stoffe, technische Ausstattung und der tatsächlich notwendige Pflegeaufwand. Eine Einsparung bei einem Bereich beweist noch keinen geringeren Gesamtaufwand oder bessere Umweltwirkung, sodass nachvollziehbare Vergleiche denselben Zeitraum und die beteiligten Ressourcen berücksichtigen sollten.




