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Lexikon · Einstieg

Regenerative Landwirtschaft

Regenerative Landwirtschaft bezeichnet Ansätze, die landwirtschaftliche Bewirtschaftung mit der Wiederherstellung oder Stärkung von Boden- und Ökosystemfunktionen verbinden.

Auch: Regenerative Landwirtschaft

Der Begriff wird jedoch unterschiedlich verwendet und benennt keine überall identische Liste von Verfahren. Einzelne Methoden müssen deshalb konkret beschrieben werden, bevor ihr Nutzen oder ihre Grenzen beurteilt werden können.

Für ein Tomaten- oder Paprikabeet ist ein beobachteter Bodenprozess aussagekräftiger als eine pauschale Selbstbezeichnung. Ebenso lassen sich gute Pflanzenentwicklung und eine Verbesserung sämtlicher Umweltfunktionen nicht gleichsetzen, weil verschiedene Ziele unterschiedliche Nachweise benötigen. Eine belastbare Beschreibung nennt Ausgangszustand, Maßnahmen und beobachteten Verlauf, statt aus dem Wort regenerativ automatisch mehr Biodiversität, geringeren Ressourcenverbrauch oder dauerhaft bessere Bodenbedingungen abzuleiten.