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Lexikon · Ernte & Lagern

Sekundäre Pflanzenstoffe

Verbindungen des spezialisierten Pflanzenstoffwechsels, die unter anderem Wechselwirkungen, Schutzreaktionen, Farbe und Aroma mitgestalten.

Auch: Sekundärmetabolite

Die traditionelle Bezeichnung grenzt sie von grundlegenden Baustoff- und Energieprozessen ab, bedeutet aber nicht, dass sie für die Pflanze unwichtig wären. Alkaloide, viele phenolische Verbindungen und zahlreiche Terpenoide gehören zu den bekannten Gruppen. Bei Tomaten und Chili hängt ihre Zusammensetzung von genetischem Hintergrund, Gewebe und Entwicklung ab. Eine Pflanze durch Belastung zu einer stärkeren Reaktion zu bringen, ist deshalb keine allgemeine Qualitätsstrategie; einzelne Stoffveränderungen können mit Wachstumseinbußen oder Schäden zusammenfallen, und ein sichtbarer Farb- oder Geruchsunterschied belegt keine vollständige chemische Zusammensetzung.